ISMS & Risiko

Notfallsystem

Der Plan, den Sie ohne Netz, ohne Server und ohne uns erreichen

Notfallpläne haben eine unangenehme Eigenschaft: Sie liegen meist genau in dem System, das im Ernstfall nicht mehr erreichbar ist. Das Notfallsystem ist für den Fall gebaut, in dem Plattform und Rechenzentrum verschlüsselt sind. Der Krisenstab kommt dann ohne Netz und ohne Server an Notfall- und Wiederanlaufpläne, an die BIA mit RTO und RPO, an Sicherungspläne samt Lagerort und Restore-Verfahren, an Asset-, Rack- und Netzinventar, an das Firewall-Regelwerk, an Erreichbarkeiten und an die freigegebenen Dokumente im Original. Das Bedrohungsmodell dahinter ist ungewöhnlich, aber konsequent: Im Ernstfall gilt die Plattform selbst als kompromittiert. Sie kann Pakete deshalb versiegeln und keines davon öffnen.

BSI 200-4ISO 22301ISO 27001
Funktionen

Ihre Vorteile

1

Versiegeln ja, öffnen nein

Die Plattform kennt nur den öffentlichen Schlüsselteil. Der private entsteht einmalig und wird serverseitig sofort überschrieben. Wer die Plattform übernimmt, gewinnt damit kein einziges Notfallpaket.

2

Keine Zugangsdaten, nur ihr Fundort

Im Paket steht kein Passwort, sondern der Verwahrort: welcher Umschlag, welcher Tresor, welche Person. Die organisatorische Frage bleibt organisatorisch gelöst.

3

Kaltstart mit Reihenfolge

Aus BIA-Zeitvorgaben, Abhängigkeiten und den Stromketten und Rackpositionen des DCIM entsteht ein Kaltstart-Plan für das Rechenzentrum, mit kritischem Pfad und kumulierter Wiederanlaufzeit.

4

Nachweisen statt behaupten

Drei Prüfarten mit klarer Aussagekraft: Signatur prüfen, Paket testweise öffnen, Übung unter Zeitdruck. Nur der Öffnungstest findet den Fall, in dem die Datei tadellos ist und der Geräteschlüssel fehlt.

Funktionsumfang

Alle Fähigkeiten im Überblick

  • Verschlüsseltes, signiertes Notfallpaket aus dem ISMS-Bestand
  • Eigenständiger Offline-Viewer, ohne Installation nutzbar
  • Gedruckter Wiederherstellungsschlüssel für den Tresor
  • Prüfziffer erkennt eine falsch abgetippte Schlüsselkarte
  • Zwei Umfänge: tragbarer Kern und vollständiges Instanzabbild
  • Notfall- und Wiederanlaufpläne, BIA mit RTO und RPO
  • Sicherungspläne mit Lagerort und Restore-Verfahren
  • Asset-, Rack- und Netzinventar samt Firewall-Regelwerk
  • Erreichbarkeiten von Krisenstab, Dienstleistern und Lieferanten
  • Freigegebene Dokumente im Original
  • Kaltstart-Plan mit Startreihenfolge und kritischem Pfad
  • Notfall-Notebooks holen ihr Paket selbst ab und melden zurück
  • Ampel nach Alter des Datenstands, nicht nach Agentenkontakt
  • Vollsystem im Container auf designierten Knoten
  • Bereitschaftsnachweis für Container-Laufzeit und Air-Gap-Images
  • Öffnungstests und Übungen mit gemessener Öffnungszeit
Ergebnis

Notfallfähigkeit, die sich nachweisen lässt: nicht die Zusage, dass ein Paket existiert, sondern die gemessene Zeit, bis jemand es geöffnet hat.

Notfallsystem live erleben

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