Wie ein Lieferant von außen aussieht, ohne dass er etwas ausfüllen muss
Der Fragebogen sagt, was der Lieferant über sich sagt. Die Außensicht zeigt, was jeder Angreifer auch sieht: SPF, DKIM, DMARC und DNSSEC, Zertifikate aus Transparenzlogs, eingesetzte Technologien, ähnlich geschriebene Domains, Einträge in öffentlichen Leak-Quellen. Daraus wird eine Note A bis F je Lieferant, mit Verlauf über die Zeit, als unabhängiger und wiederholbarer Blick neben der Selbstauskunft. Weil die Domains einem Dritten gehören, unterscheidet das Modul streng zwischen passiv, aktiv mit Einwilligung und nie, und die Zuordnung der Prüfschritte ist im Code hinterlegt: Keine Einstellung kann einen Lieferanten aktiv scannen.
Nur Abfragen, die jeder Dritte auch stellen könnte
Das passive Profil stellt keine Anfrage an die Systeme des Lieferanten, die über einen HTTP-Abruf je Host hinausgeht: CT-Logs, DNS, Domain-Security, Zertifikate, Technologie-Erkennung, Lookalike-Suche, Leak-Prüfung. Damit ist die Note wiederholbar und rechtlich unkritisch.
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Aktiv heißt Einwilligung mit Beleg
Port-Scan, Subdomain-Takeover-Prüfung, Bibliotheks-Schwachstellen, Web-Spider, Host-Enrichment und IP-Reputation laufen erst, wenn eine dokumentierte Einwilligung des Lieferanten hinterlegt ist: Vertrag, DMS-Dokument oder Beleg, mit eigenem Recht. Ohne Einwilligung bleibt das Tor zu.
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Nie, auch nicht mit Einwilligung
Namensraten, Schwachstellen-Scan, Cloud-Speicher-Suche, Netzblock-Ermittlung, Voll-Discovery und TLS-Tiefenprüfung laufen gegen einen Lieferanten nicht. Lieferanten-Bereiche bleiben aus den eigenen Kennzahlen draußen und werden vom nächtlichen Voll-Scan nicht angefasst.