ISMS
Risiken, Richtlinien, Audits und Maßnahmen greifen auf die erfassten Systeme zu. Ein Risiko hängt damit an einem realen Gerät und nicht an einer Beschreibung, die jemand einmal eingetippt hat.
Grund- und Regelversorgung in der Südwestpfalz
Das Städtische Krankenhaus Pirmasens gGmbH steht für die medizinische Grund- und Regelversorgung in Pirmasens und der Südwestpfalz. An zwei Standorten, Pirmasens und Rodalben, bündelt das Haus 16 Kliniken und 10 Zentren.
Ein Krankenhaus dieser Größe betreibt eine IT-Landschaft, die medizinische Geräte, Serverräume, Netzwerksegmente und Arbeitsplätze umfasst und rund um die Uhr verfügbar sein muss. isidaten dient hier als gemeinsame Plattform: Informationssicherheit und Datenschutz setzen auf demselben Bestand auf, den der Betrieb ohnehin führt.
Ein Krankenhaus kann seine IT nicht in Ruhephasen inventarisieren, weil es keine gibt. Wer Geräte, Racks, Netzadressen und Wiederanlaufpläne in getrennten Listen führt, pflegt dieselbe Information mehrfach und merkt Abweichungen erst, wenn sie stören. Gesucht war eine Basis, die den Bestand selbst erhebt statt ihn abzufragen, und in der Rechenzentrum, Netz und Notfallplanung auf denselben Objekten aufsetzen.
Der Zuschnitt folgt dem Betrieb: erst der belastbare Bestand, darauf Rechenzentrum, Regelwerk und Schnittstellen, darüber die Managementsysteme für Sicherheit und Datenschutz.
Risiken, Richtlinien, Audits und Maßnahmen greifen auf die erfassten Systeme zu. Ein Risiko hängt damit an einem realen Gerät und nicht an einer Beschreibung, die jemand einmal eingetippt hat.
Ein Krankenhaus verarbeitet Gesundheitsdaten, also die besonders geschützte Kategorie nach Artikel 9 DSGVO. Verarbeitungsverzeichnis, Löschfristen und Richtlinien liegen deshalb auf derselben Plattform wie die Systeme, auf denen diese Daten tatsächlich liegen.
Führt Hardware, Systemtypen, Hersteller und Betriebssysteme an einem Ort. Etiketten mit QR-Code verbinden das Gerät im Raum mit seinem Datensatz.
Der Agent erhebt den Bestand selbst und ergänzt ihn um aktive Scans, etwa per SNMP im Netz. Der Bestand ist damit ein Messwert und keine Meldung.
Racks mit Stromversorgung, PDUs und Sicherungszuordnung, dazu die IP-Adressverwaltung im selben Modell. Der Serverraum steht nicht in einer zweiten Tabelle.
Die virtuelle Infrastruktur wird angebunden und erscheint mit den physischen Geräten in einer Sicht.
Dokumentiert das Regelwerk und gleicht es mit dem Ist-Stand der Geräte ab. Regeln, die niemand mehr erklären kann und die trotzdem greifen, fallen dabei auf.
Liest die HL7-Kanäle aus der Integrationsengine aus und führt sie im Schnittstellenregister. Welche Daten zwischen welchen klinischen Systemen fließen, steht damit dokumentiert und nicht im Kopf einzelner Personen.
Datensicherungskonzepte mit dokumentierten Wiederherstellungstests und Wiederanlaufpläne, die auf den erfassten Geräten aufsetzen statt auf Beschreibungen.
Bindet die vorhandene Wazuh-Installation an, sodass deren Hosts im gemeinsamen Bestand auftauchen.
Gerät, Rack, Netzadresse und Wiederanlaufplan verweisen auf dasselbe Objekt. Wer einen Wiederanlaufplan öffnet, sieht die real erfassten Systeme darin, nicht eine abgeschriebene Liste. Und weil der Agent laufend erhebt, altert der Bestand nicht zwischen zwei Inventuren.
Für ein Haus dieser Größe zählt, dass die Teile zusammenpassen:
Das Städtische Krankenhaus Pirmasens zeigt, dass Informationssicherheit und Datenschutz nichts sind, was man neben dem Betrieb führt. Risiken, Löschfristen, Firewall-Regeln und Wiederanlaufpläne verweisen auf dieselben Systeme, die der Agent ohnehin erfasst. Damit altert die Dokumentation nicht zwischen zwei Audits.
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