Security Operations

Schutzprobe

Ob der Endpunktschutz wirklich anschlägt, je Host, als Nachweis

Dass ein Endpunktschutz installiert ist, steht im Inventar. Ob er anschlägt, wenn auf einem Host tausend Dateien in einer Minute verschlüsselt werden, steht nirgends, bis es passiert. Die Schutzprobe füllt diese Lücke mit Szenarien, die genau das nachstellen, ohne etwas zu beschädigen: EICAR-Selbsttest, simulierte Massenverschlüsselung auf selbst erzeugten Dateien, ein Erpresserschreiben als Text, eine Köderdatei, lesende Prozessmuster, Entropie-Burst, Lastmuster mit DNS-Abfrage. Der Agent beobachtet vor Ort, ob die Kontrolle blockt; der Server korreliert mit EDR- und Wazuh-Alarmen, ob sie alarmiert. Was weder blockt noch alarmiert, ist eine Kontrolllücke, je Host und Szenario, als Befund.

ISO 27001BSI IT-Grundschutz OPS.1.1.4NIS2
Funktionen

Ihre Vorteile

1

Beobachtung, nie Inhalt

Der Agent meldet je Szenario nur Urteil, Exit-Code, Dauer und gegebenenfalls einen Fehlertext. Datei-Inhalte, die Testzeichenkette, Befehle und Prozessausgaben sind im Meldeschema nicht vorgesehen, und ein Wächter weist alles ab, was nach Inhalt statt Beobachtung aussieht. Der Server speichert nichts, was ein Virenschutz im Backup anschlagen ließe.

2

Vier Schalter, alle geschlossen

Modul einschalten, Mandanten-Freigabe mit Freigabeliste der Szenarien, Agent-Aufgabe, lokaler Schalter in der Agent-Konfiguration. Fehlt einer, läuft nichts. Der lokale Schalter lässt eine Geräteverantwortung einzelne Hosts ausschließen, egal was der Server sagt. Ein Szenario außerhalb des Katalogs lässt sich nicht freischalten.

3

Ignoriert ist ein Befund

Die Abdeckung eines Laufs ist der Anteil von geblockt und alarmiert an den bewerteten Szenarien. Aus jedem „ignoriert“ entsteht ein Befund je Host und Szenario, der bei Wiederauftreten fortgeschrieben und nach einem späteren erfolgreichen Lauf maschinell geschlossen wird.

Funktionsumfang

Alle Fähigkeiten im Überblick

  • Szenarienkatalog: EICAR, simulierte Massenverschlüsselung, Erpresserschreiben als Text, Köderdatei, lesende Prozessmuster, Entropie-Burst, Lastmuster mit DNS-Abfrage
  • Ausführung im eigenen Sandkasten des Agenten auf selbst erzeugten Dateien, versionierter Katalog für vergleichbare Läufe
  • Urteil je Szenario: geblockt (Agent), alarmiert (Server-Korrelation mit EDR und Wazuh), ignoriert, Fehler, übersprungen
  • Läufe je Host als Nachweis, Kontrolllücken als Befunde mit Fortschreibung und maschineller Schließung
  • Aufgabe, Maßnahme oder Vorfall aus der Lücke, Regelkette, Prüferarbeitsraum, Validierungsquelle für das Exposure-Management
  • Doppeltes Opt-in auf Server und Agent, Freigabe je Szenario, Freigebender mit Zeitpunkt im Prüfpfad
  • Keine Schadsoftware, kein Sample-Upload, keine Erkennungsumgehung; Szenarien wie LSASS bewusst nicht im Katalog
  • Lesende KI-Werkzeuge für Läufe und Befunde
Ergebnis

Der Nachweis, dass der Endpunktschutz auf diesem Host bei diesem Muster anschlägt, statt der Annahme, dass er installiert ist.

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