Security Operations

Leak-Site-Monitoring

Wer aus Ihrer Lieferkette gerade auf einer Erpresserseite steht

Erpressergruppen veröffentlichen ihre Opfer auf Leak-Sites im Tor-Netz; Tracker wie ransomware.live und ransomlook.io sammeln diese Meldungen. Das Modul hält daraus einen Spiegel mit einer Zeile je Gruppe und Opfer und lässt die Wachliste dagegen laufen: eigene Organisationen, Lieferanten, Auftragsverarbeiter, IKT-Dienstleister und frei eingetragene Firmen. Ein Treffer in der Lieferkette ist ein Lieferkettenereignis nach NIS2, DORA Art. 28 und ISO 27001 A.5.19 bis A.5.22 und wird zur Aufgabe; ein bestätigter Treffer auf die eigene Organisation wird zum Vorfall vom Typ Ransomware mit den Meldefristen nach § 32 BSIG und Art. 33 DSGVO. Die Risikostufe folgt aus dem, was der Bestand über die Firma weiß.

NIS2DORAISO 27001DSGVO
Funktionen

Ihre Vorteile

1

Nie eine Onion-Adresse

isidaten ruft niemals eine Leak-Site auf. Die Adressen der Gruppen und Beiträge werden als Text geführt und nie als Verweis gerendert. Abgerufen werden ausschließlich die Tracker über HTTPS, und nur Hosts aus der Allowlist des Moduls.

2

Der Treffer kennt die Verbindungen

Ein Lieferant auf einer Leak-Site ist erst dann kritisch, wenn der Bestand sagt, was an ihm hängt: Verträge, Verarbeitungstätigkeiten, Prozesse, Assets, Risiken, DORA-Register, BCM. Genau das zeigt der Treffer, und daraus folgt die Stufe kritisch, mittel oder gering.

3

Quellennennung als Lizenzbedingung

ransomlook.io liefert unter CC BY 4.0; die Quellennennung im Cockpit, im Lagebild und auf den Gruppenseiten ist deshalb keine Höflichkeit, sondern Bedingung. Die Tracker erhalten von isidaten nichts außer der Anfrage selbst.

Funktionsumfang

Alle Fähigkeiten im Überblick

  • Quellen ransomware.live (frei oder PRO-Schlüssel) und ransomlook.io, auch als selbst betriebene Instanz
  • Stündlicher Abruf, Handabruf als Warteschlangen-Auftrag, Rückschau über drei Monate beim ersten Lauf
  • Wachliste aus eigenen Organisationen, Lieferanten, Auftragsverarbeitern, IKT-Dienstleistern und freien Einträgen, abgeleitet und gepflegt
  • Treffer mit Gruppe, Datum, Land, Branche und dem Beschreibungstext der Erpresser als Beleg
  • Risikostufe aus den Verbindungen im Bestand: CRR, BCM, DORA, Verarbeitungstätigkeiten, Verträge, Prozesse, Assets
  • Reaktionen: Vorfall mit NIS2-Fristen bei eigener Organisation, Aufgabe bei Lieferkette, Regelkette und Benachrichtigung
  • Lagebild mit Meldungen im Inland und weltweit, Gruppenseiten, lesende KI-Werkzeuge
Ergebnis

Sie erfahren von der Erpressung Ihres Dienstleisters, bevor er Sie informiert, und wissen im selben Moment, was bei Ihnen daran hängt.

Leak-Site-Monitoring live erleben

Vereinbaren Sie eine unverbindliche Demo – wir zeigen Ihnen das Modul an Ihren eigenen Anwendungsfällen.