Neun Quellen, ein Score, und die Frage, was davon wirklich ausnutzbar ist
Ohne das Modul steht jede Exposure-Quelle für sich: die CVE-Treffer im CSAF-Modul, die Befunde der Angriffsfläche, die Greenbone-Schwachstellen, die Pentest-Feststellungen, die Leak-Site-Treffer. CTEM, von Gartner 2022 beschrieben, ist kein Werkzeug, sondern ein Programm in fünf Stufen: Scoping, Discovery, Priorisierung, Validierung, Mobilisierung. Das Modul bildet genau diese fünf ab. Geltungsbereiche bündeln IT-Systeme nach Geschäftsprozess, Standort oder Systemgruppe mit Kritikalität; der Nachtlauf liest alle Quellen und materialisiert die Exposures; ein Score je System, Geltungsbereich und Mandant macht die Lage vergleichbar; die Validierungsstufe belegt, was wirklich ausnutzbar ist; Sprints mobilisieren die Behebung.
Ein hoher Score ohne gültigen Nachweis ist eine Validierungslücke. Nachweise kommen aus dem Nachtest eines Pentests, der Schutzprobe, einer EDR-Prüfung, einem virtuellen Patch oder von Hand, jeweils mit Gültigkeit. Die Validierungsquote misst, wie viel der Lage tatsächlich geprüft ist.
2
Das Cockpit liest nur Materialisiertes
Der Nachtlauf schreibt Exposures und Scores in eigene Tabellen und schließt, was verschwunden ist. Das Cockpit rechnet nichts live; Tages-Snapshots tragen den Verlauf und den Trend gegenüber dem Vortag.
3
Jede Quelle ist ein Adapter, der schweigt, wenn sein Modul aus ist
Ein Adapter liest nur, wenn sein Modul eingeschaltet ist und seine Tabellen existieren. Ohne eine einzige Quelle bleibt die Discovery leer, statt Nullen als Sicherheit auszugeben.
Funktionsumfang
Alle Fähigkeiten im Überblick
Geltungsbereiche nach Geschäftsprozess, Standort oder Systemgruppe mit Kritikalität 1 bis 5