Ringe statt Flotte auf einmal
Jeder Ring hat eine Reifezeit und eine Abbruchschwelle. Der nächste läuft erst an, wenn der vorige die Zeit ohne zu viele Fehler übersteht — sonst stoppt der Rollout von selbst.
Verteilen mit eingebauter Bremse
Software-Verteilung ist das mächtigste Werkzeug im Clientbetrieb und zugleich das gefährlichste: Ein fehlerhaftes Paket wäre ohne Bremse binnen eines Abfragezyklus auf der ganzen Flotte. Das Modul setzt deshalb zwei Bremsen vor jede Ausbringung — Ringe mit Reifezeit und Abbruchschwelle, dazu Wartungsfenster — und trennt sauber, was die Maschine erhebt und was ein Mensch entscheidet. Der Patch-Scan liest nur und läuft als gewöhnlicher Job; er kennt drei Zustände statt zwei, denn ein Gerät ohne Erhebung ist nicht sauber, sondern unbekannt. Ausgebracht wird ausschließlich über den signierten Auftragskanal, freigegeben im Vier-Augen-Prinzip.
Jeder Ring hat eine Reifezeit und eine Abbruchschwelle. Der nächste läuft erst an, wenn der vorige die Zeit ohne zu viele Fehler übersteht — sonst stoppt der Rollout von selbst.
Gepatcht, Lücke bekannt, nie erhoben. Der dritte Zustand hat ein eigenes Feld, damit ein nie befragtes Gerät nicht in der Statistik als sauber mitläuft.
Die Entscheidung über ein Update steht getrennt vom maschinell erhobenen Katalog und ist revisionssicher protokolliert — samt Begründung und Namen.
Freigaben werden beim Bauen jedes Auftrags geprüft, nicht beim Planen. Ein am Vormittag zurückgezogenes Update ist Minuten später aus allen laufenden Rollouts verschwunden.
Verteilung, die im Zweifel nichts tut: Ohne Freigabe kein Auftrag, ohne Fenster keine Ausführung, und bei zu vielen Fehlern hält der Rollout von selbst an.
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