ISMS & Risiko

Barrierefreiheit

Die Erklärung entsteht aus Prüfergebnissen, nicht aus einem Textbaustein

Die Erklärung zur Barrierefreiheit ist das einzige Compliance-Dokument, das die eigenen Mängel öffentlich benennen muss. Sie kennt drei Konformitätsstufen, und die schlechteste ist eine zulässige Antwort, solange erklärt wird, was nicht funktioniert und welche Alternativen es gibt. Genau deshalb braucht sie einen Unterbau: Prüfgegenstände, einen automatischen Schnelltest für die maschinell erkennbaren Barrieren, eine geführte Prüfung nach WCAG 2.2 für alles andere, und eine Barrieren-Liste mit Status. Die Erklärung wird daraus abgeleitet und öffentlich ausgespielt.

BFSGBITV 2.0EN 301 549WCAG 2.2
Funktionen

Ihre Vorteile

1

Erklärung aus Befunden statt aus Bausteinen

Die Pflichtangaben zu nicht barrierefreien Inhalten stammen aus den tatsächlich festgestellten Barrieren. Ändert sich der Bestand, ändert sich die Grundlage der Erklärung mit.

2

Der Schnelltest kennt seine Grenzen

Automatisch geprüft wird, was sich eindeutig aus der Seitenstruktur ablesen lässt. Kontrast, Tastaturbedienung und Fokus-Sichtbarkeit brauchen Menschen und laufen deshalb über die geführte Prüfung, nicht über einen grünen Haken.

3

Eine Bewertung, die nutzbar bleibt

Mehrfachtreffer desselben Prüfpunkts werden gedeckelt. Eine Seite mit achtzig Bildern ohne Alternativtext ist nicht achtzigmal schlechter, der Befund ist derselbe.

4

Barrieren mit Verlauf

Jeder Befund trägt Schweregrad, WCAG-Kriterium und den Ausschnitt des beanstandeten Elements. Folgeläufe schreiben Bekanntes fort und markieren Verschwundenes als behoben.

Funktionsumfang

Fähigkeiten im Detail

  • Erklärung zur Barrierefreiheit nach BFSG und BITV 2.0
  • Drei Konformitätsstufen von vollständig bis nicht konform
  • Pflichtangaben zu nicht barrierefreien Inhalten und Alternativen
  • Feedback-Kontakt mit Name, Adresse, Telefon und Formular-Adresse
  • Angabe zum Durchsetzungsverfahren
  • Erstellungsdatum und letzte Überprüfung getrennt geführt
  • Öffentliche Erklärungsseite, ohne Anmeldung erreichbar
  • Eigene Erklärung je Mandant plus eine der Instanz
  • Prüfgegenstände für Websites, Anwendungen, Dokumente und Apps
  • Automatischer Schnelltest der hinterlegten Adresse
  • Schutz vor Zugriffen auf interne Adressen beim Scan
  • Bewertung je Lauf mit Anzahl geprüfter und gescheiterter Punkte
  • WCAG-2.2-Erfolgskriterien als Referenzkatalog mit Prüfhinweis
  • Geführte manuelle Prüfung mit wählbarem Zielniveau
  • Ergebnis und Kommentar je einzelnem Erfolgskriterium
  • Barrieren aus Schnelltest, Prüfung oder manueller Erfassung
  • Schweregrad, WCAG-Bezug und Element-Ausschnitt je Barriere
  • Statusworkflow bis zur Behebung, mit automatischem Abgleich
  • Berichte über Prüfstand und offene Barrieren
Ergebnis

Eine Erklärung, die man ohne Bauchschmerzen veröffentlichen kann: belegt aus Prüfungen, ehrlich in dem, was noch fehlt, und mit einem Datum, das sich bewegt.

Barrierefreiheit live erleben

Vereinbaren Sie eine unverbindliche Demo – wir zeigen Ihnen das Modul an Ihren eigenen Anwendungsfällen.