Wer nickt, hat drei Tabellen
Auf der DIGITAL X in Köln sind wir mit einer Frage angereist statt mit einer Vorführung. Was das über einen Messetag ändert, und warum die Antwort meistens schon im Gesicht steht, bevor jemand etwas sagt.
Am 8. September standen wir auf der DIGITAL X in Köln, im Startup Harbour an der Rheinaupromenade, auf der Partnerfläche der Deutschen Telekom.
Wir sind mit einer Frage hingefahren, nicht mit einer Präsentation. Das war die einzige Vorbereitung, auf die es am Ende ankam.
Zweiundsiebzig Module in vier Minuten
Eine Plattform, die Informationssicherheit, Datenschutz und IT-Betrieb auf derselben Datenbasis abdeckt, lässt sich in einem Messegespräch nicht zeigen. Man kann es versuchen. Das Ergebnis ist eine Klickstrecke durch Bildschirme, an die sich abends niemand erinnert, und der Eindruck, es sei kompliziert.
Also haben wir es andersherum gemacht und genau eine Frage mitgenommen:
Wie sieht ein Verzeichnis aus, das Informationssicherheit, Datenschutz und IT-Betrieb gleichzeitig bedient, ohne dreimal gepflegt zu werden?
Das ist keine Verkaufsfrage. Es ist die Frage, an der sich in zwei Sätzen zeigt, ob jemand dasselbe Problem hat, das wir hatten, bevor wir isidaten gebaut haben.
Die Antwort steht im Gesicht
Wer nickt, hat drei Tabellen im Haus, die dasselbe Gerät beschreiben. Eine im Assetmanagement, eine im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, eine in der Schutzbedarfsfeststellung. Alle drei sind gepflegt, keine zwei sind gleich, und niemand weiß, welche stimmt.
Wer freundlich schaut, hat dieses Problem nicht. Auch das ist ein Ergebnis, und es liegt nach zwei Minuten vor statt nach zwanzig. Beide Seiten haben etwas davon.
Dass wir zu dritt dastanden, war deshalb kein Termindruck, sondern Absicht. Die Frage kann in drei Richtungen weitergehen, und je nachdem, welche jemand einschlägt, antwortet der, an dessen Schreibtisch das Thema täglich landet. Ein Datenschutzbeauftragter erkennt an einer Rückfrage in zehn Sekunden, ob sein Gegenüber das Verzeichnis selbst führt oder nur unterschreibt.
Was wir mitnehmen
Die Gespräche waren gut, und aus einigen wird etwas. Mehr sagen wir dazu nicht, denn wer nach einer Messe Zahlen nennt, verkauft meistens die Zahlen und nicht das, worüber gesprochen wurde.
Was bleibt, ist eine Beobachtung über die Vorbereitung. Wir sind mit einer Frage angereist, weil wir keine Zeit für eine Vorführung hatten. Beim nächsten Mal machen wir es wieder so, auch wenn Zeit da ist.
Wir haben uns getroffen?
Wenn wir gesprochen haben und der Zettel verloren gegangen ist: Auf der Kontaktseite zur Veranstaltung stehen ein paar Felder, dann melden wir uns mit dem, worüber wir gesprochen haben.
Und die Frage von oben lässt sich auch ohne Messe beantworten. Sie führt nicht zu einem einzelnen Modul, sondern zum Aufbau: zweiundsiebzig Module in sieben Säulen, so verzahnt, dass Daten nur einmal gepflegt werden und in jeder Disziplin dieselben sind. Das ist in der Produktübersicht zu sehen.
Fragen zu dieser Neuerung?
Sprechen Sie mit uns – wir zeigen Ihnen die Funktion gern in einer Demo.