← Zurück zu News 31.08.2026

Drei Tage vor der Frist

Am 8. September sind wir auf der DIGITAL X in Köln, alle drei Gründer. Drei Tage später greift die erste scharfe Pflicht aus dem Cyber Resilience Act. Und wer im Juli bei uns am Tisch saß, hätte ein anderes Produkt gesehen.

In gut einer Woche, am 8. September, sind wir auf der DIGITAL X im Kölner Rheinauhafen, auf der Partnerfläche der Deutschen Telekom. Alle drei Gründer, mit je einer Perspektive: Informationssicherheit, Datenschutz, IT-Leitung.

Der Kalender hat dabei eine Pointe eingebaut. Drei Tage nach der Messe, am 11. September, greift die Meldepflicht aus dem Cyber Resilience Act. 24 Stunden ab Kenntnis für die Frühwarnung, gleichzeitig an das zuständige CSIRT und an die ENISA. Und sie gilt auch für Produkte, die längst im Feld sind.

Wer Produkte mit digitalen Elementen in Verkehr bringt, hat am 8. September also eine sehr konkrete Frage im Gepäck, ob er will oder nicht.

Der Stand ist ein anderer als im Juli

Wir haben den Termin Ende Juli angekündigt. Seitdem ist einiges dazugekommen, das man auf einem Messetisch tatsächlich zeigen kann.

Ein Modul für Cloud-Fehlkonfigurationen, das Entra ID, Azure, AWS, Google Cloud und OTC nativ prüft und alles Weitere über einen Import abdeckt. Ausschließlich lesend, ohne automatische Korrektur.

Die Einordnung dessen, was beim BSI gerade passiert: Die WiBA-Checklisten werden fester Bestandteil des Grundschutz-Nachfolgers, und der Anforderungskatalog wird maschinenlesbar. Wer heute mit den Checklisten anfängt, arbeitet nicht an einer Sackgasse.

Auf der Rechenzentrumsseite Messwerte für Strom, Kühlung und Umgebung, samt der Frage, ob die Kühlung noch trägt, wenn die größte Einheit ausfällt.

Seit dem ersten Entwurf dieses Textes ist weiteres dazugekommen: eine Erfolgskontrolle für Rollouts, die den Ist-Zustand aus den vorhandenen Konnektoren prüft statt der Rückmeldung des Verteilwerkzeugs zu glauben, ein Norm-Cockpit, dessen Kapitelstatus dem schlechtesten Kind folgt statt zu mitteln, und die Zusammenführung virtueller Maschinen aus Hypervisor-, Netzwerk- und Software-Scan zu einem einzigen Asset.

Und ein Schulungs-Player, der WCAG 2.2 auf Stufe AA erfüllt und vollständig per Tastatur bedienbar ist. Für Pflichtunterweisungen ist das keine Kür.

Was wir uns von einem Gespräch wünschen

Produktdemos gibt es auf jeder Messe, und sie sind selten das, woran sich jemand später erinnert. Nützlicher wird es, wenn Sie mit einer Aufgabe kommen, die bei Ihnen gerade klemmt.

Der eigentliche Grund für drei Personen an einem Tisch ist ein banaler: Ein Compliance-Werkzeug landet täglich auf drei verschiedenen Schreibtischen, und diese drei bewerten dasselbe Werkzeug nach völlig unterschiedlichen Maßstäben. Genau daran scheitern Auswahlprozesse. Sie können alle drei Blickwinkel in einem Gespräch abklopfen, statt drei Termine zu brauchen.

Wenn Sie uns sicher treffen möchten, vereinbaren Sie den Termin vorab über die Kontaktseite. Am 8. September wird es voll.

Alle Stichtage der nächsten Monate stehen im Compliance-Kalender.

Fragen zu dieser Neuerung?

Sprechen Sie mit uns – wir zeigen Ihnen die Funktion gern in einer Demo.