Ein Asset-Inventar tippt man nicht ab, man lässt es scannen
Ein handgepflegtes Inventar hat zwei Fehler: Es altert schneller, als man tippt, und es enthält nur, was jemand eingetragen hat. Das Gefährliche ist das Vergessene. Warum ein lebendes Inventar entdeckt statt erfasst wird, und warum eine einzelne Quelle dafür nie reicht.
Das Asset-Inventar ist die Grundlage von fast allem im Sicherheitsmanagement: Risikoanalyse, Härtung, Schwachstellenbewertung, Audit. Zugleich ist es das Dokument mit der kürzesten Haltbarkeit. Wer es von Hand pflegt, kämpft an zwei Fronten, und verliert an beiden.
Die zwei Fehler jedes handgepflegten Inventars
Der erste Fehler ist bekannt: Die Tabelle altert. Zwischen zwei Pflegeterminen kommen Server dazu, verschwinden Notebooks, ändert sich Software. Der zweite Fehler wiegt schwerer: Ein handgepflegtes Inventar enthält nur, was jemand eingetragen hat. Die Testmaschine, die nie angemeldet wurde, der Switch im Nebenraum, die vergessene virtuelle Maschine: Was niemand auf dem Zettel hat, steht auch in keinem Zettel. Risikoanalyse und Härtung erreichen aber nur, was das Inventar kennt. Das Vergessene bleibt unbewertet und ungepatcht, bis es auffällt, und dann selten auf die angenehme Art.
Entdecken statt erfassen
Ein lebendes Inventar entsteht deshalb nicht durch Disziplin, sondern durch Discovery. Ein Agent, der das Netz aktiv abtastet, findet auch, was nie jemand angemeldet hat: Hardware, installierte Software, offene Ports und per SNMP die Infrastruktur dazwischen. Läuft das nach Zeitplan, ist das Inventar kein Pflegeprojekt mehr, sondern ein Abbild. Neue Geräte tauchen von selbst auf, ausgemusterte verschwinden, und was im Netz steht, steht im Inventar.
Eine Quelle sieht nie alles
Auch der beste Scan hat Grenzen: Er sieht, was erreichbar ist, während er läuft. Das Notebook im Homeoffice kennt die Client-Verwaltung besser. Was gesichert wird, weiß das Backup-System. Was im WLAN hängt, weiß der Controller. Ein vollständiges Bild entsteht erst, wenn diese Sichten in einem Inventar zusammenlaufen. Und die Differenz zwischen den Quellen ist selbst ein Signal: Was der Scan findet, aber die Client-Verwaltung nicht kennt, ist keine Zeile im Inventar, sondern ein Befund.
Wie isidaten das umsetzt
Bei isidaten übernimmt der isidaten-Agent die Discovery: Hardware-, Software-, Netzwerk- und Port-Scans sowie SNMP-Discovery, jeder Scan als Cron-Job mit frei wählbarem Zeitplan. Anbindungen an Client- und Endpoint-Management (Microsoft Intune, baramundi, Ivanti, Aagon ACMP), Netzwerk (UniFi) und Backup (Veeam) ergänzen die Sicht der Systeme, die ihre Geräte ohnehin kennen. Alles landet auf derselben Objektbasis wie Risiko, Maßnahme und Nachweis: Ein gefundenes Asset ist sofort bewertbar, nicht erst nach dem Übertragen. Welche Quellen sich anbinden lassen, zeigt die Integrationen-Seite, oder direkt in einer Demo.
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